Wissenswertes über die Tomate

TomatoesDer Ursprung des roten Fruchtgemüses liegt in Peru und Ecuador. Als spanische Eroberer sie im 16. Jahrhundert nach Europa brachten, hielt man sie für giftig und pflanzte sie nur zur Zierde an. Dabei ist die Tomate eine richtige kleine Vitaminbombe.

Lange als Liebesapfel oder Goldapfel (daher der italienische Name „pomodoro“) bezeichnet, erhielt sie ihren heute gebräuchlichen Namen „Tomate“ erst im 19. Jahrhundert. Dieser leitet sich von xitomatl ab, dem Wort für diese Frucht in der Aztekensprache Nahuatl.
Umgangssprachlich wird vor allem die als Gemüse verwendete rote Frucht, die eine Beere ist, als Tomate bezeichnet.

Das Fruchtgemüse zählt zu den Nachtschattengewächsen.

Beim Kauf sollten Tomaten durchgängig rot sein, keine grünen Stellen oder Druckstellen aufweisen und eine glatte feste Haut haben. Außerhalb des Kühlschranks halten sich Tomaten problemlos über eine Woche. Im Kühlschrank aufbewahrt, verlieren sie deutlich an Geschmack und Haltbarkeit.

Tomaten soll man, wenn möglich, immer getrennt von anderem Obst und Gemüse lagern. Sie scheiden während der Lagerung Ethen aus, das den Stoffwechsel benachbarter Früchte oder Gemüse beschleunigt, so dass diese schneller reifen und in der Folge auch schneller verderben.

Die feinen Unterschiede:

  • Die Fleischtomate hat wenig Säure und Kerne. Sie ist daher besonders zum Füllen, für Salate oder für Tomate-Mozarella geeignet.
  • Auch die kräftig roten Strauchtomaten mit ihren kleinen Kernen und dem aromatischen Geschmack eignen sich hervorragend für Salate. Aber auch für Suppen und Sossen.
  • Klassiker in der Salat- und Saftküche sind Gartentomaten, auch vom Grill schmecken sie ausgezeichnet.
  • Eiertomaten haben eine feste, fast harte Haut und lassen sich überwiegend zum Braten und Füllen verwenden.
  • Kirschtomaten haben mehr Säure als ihre grossen Brüder, daher sind sie im Geschmack sehr intensiv. Als schnelle Rohkost für Garnituren sind sie immer eine Delikatesse. Schälen wäre hier übrigens kulinarischer Snobismus, denn nur mit Schale entfalten sie ihr volles
    Aroma.
  • Grüne Tomaten eignen sich nicht als Rohkost, sondern werden nur für Chutneys, Konfitüren oder zum Einmachen verwendet.

Gesund sind sie alle:

Hauptbestandteil der Tomate ist Wasser (etwa 95 %). Aber, besonders die tiefroten Tomaten haben es in sich: Das in ihnen enthaltene Lycopin, das unser Körper zum Zellschutz und zur Zellerneuerung benötigt, zeichnet sie aus. Aber auch Kalium, Calcium, Magnesium, und Eisen sowie fast alle B-Vitamine (Ausnahme: B6), Vitamin C und das Hautschutzvitamin E machen die Tomate zu einem Jungbrunnen für Körper, Geist und Seele.

Obwohl die Tomate ein Lebensmittel ist, sind das Kraut, der Stielansatz, und der grüne Teil der Frucht durch das darin enthaltene Tomatidin (entspricht dem Solanin der Kartoffel) mäßig giftig. Der Verzehr des Krautes oder sehr unreifer Früchte kann Übelkeit und Erbrechen zur Folge haben. Es wird daher auch von einigen Quellen empfohlen, bei der Vorbereitung von Mahlzeiten grüne Teile und den Stielansatz zu entfernen.

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